12 Monate nach dem NSA Schock – wie sicher sind jetzt Smartphone und PC?

Gelsenkirchen, 11.09.2014

Mittelstandsforum Rhein-Ruhr 2014 I 2015

Die erste Veranstaltung des Mittelstandsforums Rhein-Ruhr 2014 I 2015 widmete sich dem weiterhin brennenden Thema der IT-Wirtschaftsspionage. Ca. 20 Unternehmer/Innen informierten sich über den aktuellen Sachstand über diese Form der Wirtschaftskriminalität und welche Maßnahmen gegen Datenklau, Schadsoftware präventiv getroffen werden können.

Herr Dirk Ritter-Dausend, Innenministerium NRW – Abt. Verfassungsschutz, gab sehr detaillierte Einblicke in die aktuelle Bedrohungslage nicht nur durch ausländische Geheimdienste, sondern auch durch kriminelle Banden und direkt aus interessierten Kreisen aus dem unmittelbaren Konkurrenzumfeld der Betriebe.

Besonders deutlich wurde vor privater und beruflicher Verwendung von Smartphones, Tablets etc. gewarnt. Auch der Umgang mit USB-Sticks sollte, wenn möglich, geprüft oder unterbunden werden. Unternehmer berichteten, dass diese bereits in wichtigen Besprechungen Smartphones außerhalb des Tagungsraumes aufbewahren lassen.

Erfolgreiche Onlinehändler werden auch von Erpressungsversuchen Krimineller bedroht, da diese die Internetseiten von Onlineshops blockieren können.

Nach dem Referat diskutierten die Teilnehmer lebhaft Lösungen und tauschten ihre Erfahrungen aus.

Die teilnehmenden Unternehmer/Innen baten darum, dass das Thema „Cybercrime/ Wirtschaftskriminalität“ auch in 2015 mit neuen Erkenntnissen auf die Agenda des Mittelstandsforums Rhein-Ruhr gesetzt wird.

v.l.n.r. Dirk Ritter-Dausend (Abt. Verfassungsschutz, Innenministerium NRW), RA Jörg Schintze (Leiter der IMW e.V. Geschäftsstelle Rhein-Ruhr)

1 Bild