Berlin, 10.12.2015
IMW e.V. Mitglieder vor Ort
Zahlreiche Mitglieder des MPW Märkischen Presse- und Wirtschaftsclubs sowie der IMW Interessenvereinigung Mittelständische Wirtschaft e.V. folgten der Einladung des Schaustellerverbandes Berlin e.V., einmal hinter die Kulissen eines Weihnachtsmarktes zu blicken und mehr über die beachtliche Organisation des Weihnachtsmarktes an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche durch Michael Roden, Vorsitzender des Schaustellerverbandes, zu erfahren.
Der Schaustellerverband hat über 120 Mitgliedsbetriebe und führt jährlich rund 20 Veranstaltungen durch, wobei die größten in Berlin das Frühlingsfest in Steglitz, das Deutsch-Französische Volksfest, das Deutsch-Amerikanische Volksfest und das Berliner Oktoberfest sowie das älteste Berliner Volksfest – das Schollenfest in Tegel – sind.
Gemeinsam mit der AG City organisiert der Schaustellerverband zudem alljährlich den Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Die Ursprünge des Berliner Weihnachtsmarktes finden sich in den damaligen Messehallen bis zu dessen Umzug in die City West. Mittlerweile besteht die Tradition seit 32 Jahren.
Zu den heutigen Besuchern zählen zur Hälfte Gäste aus aller Welt, allen voran Touristen aus Großbritannien, Spanien, Italien und Russland. Da ist es auch eine kleine Herausforderung, die Übersetzung für das Wort „Glaspfand“ in einigen Sprachen zu finden, scherzt Michael Roden.
Nach wie vor sind die Volksfeste beim Publikum jeder Altersgruppe beliebt, allerdings herrscht gerade bei den jüngeren Besuchern Konkurrenz durch Computerspiele und Internet.
Den sich stetig verändernden Kundenbedürfnissen tragen die Schausteller mit neuen Angeboten – etwa ansprechender Dekoration, einem „Pop-Up“ Restaurant von Michael Roden und Matthias Buchholz und kulinarischen Innovationen wie dem Lachs-Döner oder aufwendig gestalteten Gastronomie-Einrichtungen mit Stühlen aus einer Seilbahn – Rechnung.
Michael Roden übermittelte bei unserem Besuch eindrucksvolle Zahlen: die Investitionssumme liegt bei 1,5 Millionen Euro, über 1.000 Bäume wurden aufgestellt, 150 davon sind elektrisch beleuchtet, 30 km Kabel wurden verlegt, 150.000 Euro sind als Straßen-Nutzungsgebühr an den Bezirk zu entrichten und allein die riesenhafte handgeschnitzte Pyramide kostete 150.000 Euro. 25 bis 30 Dienstleister sind mit dem zweiwöchigen Aufbau beauftragt. 200 „Beschicker“ sorgen für ein buntes und ausgewogenes Angebot von Kunsthandwerk bis zum Lukuillischen.
Nach einem abschließenden geführten Rundgang hatten die Anwesenden einen anderen Blick auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der bis zum 3. Januar 2016 seine Pforten geöffnet hat.
An dieser Stellen sagen wir ein herzliches Dankeschön an Michael Roden, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Berlin e.V., sowie an David Eckel, Eckel Presse & PR GmbH, für die Organisation des gelungenen Abends!
Liebevoll dekorierte Stände und Kulinarisches erwarten die Besucher. Der barrierefreie Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist bis zum 3. Januar 2016 geöffnet.
v.l.n.r. Michael Schumann (Präsident – MPW), Michael Roden (Vorsitzender – Schaustellerverband e.V.), Susan Friedrich (Vorstand – IMW e.V.), David Eckel (Geschäftsführer – Eckel Presse & PR GmbH)
