Hamburg, 03.12.2014
Mitglieder vor Ort
Am 02.12.2014 erkundeten Mitglieder und Interessierte die Hamburgische Staatsoper. Organisiert wurde die Besichtigung durch Ilona Wessoly, Leiterin der IMW e.V. Geschäftsstelle Hamburg-Hanse.
Die Teilnehmer/innen erlebten die Hamburgische Staatsoper aus einer ganz anderen Perspektive.
Besonders imposant war der Blick hinter die Kulissen. Die Entdeckungsreise führte die Mitglieder auf die Bühnen und in die Proberäume. Der Kulissenfundus bot einzigartige „Traumwelten“.
Die Gründung des ersten öffentlichen Opernhauses Deutschlands in Hamburg am 2. Januar 1678 ist in doppelter Hinsicht ein emanzipatorischer Akt. Denn einerseits kann die »Erfindung« der Kunstform Oper selbst als ein Werk der Aufklärung betrachtet werden. Bis zur Eröffnung des hamburgischen »Opern-Theatrums« mit dem Singspiel »Adam und Eva oder Der Erschaffene, Gefallene und Aufgerichtete Mensch«, von Johann Theile, waren Opernaufführungen ausschließlich einem adeligen und höfischen Publikum vorbehalten.
Die Hamburgische Staatsoper, mit 1.670 Plätzen ist Deutschlands drittgrößtes Musiktheater. 350.000 Zuschauern besuchen die Staatsoper jährlich. Der Gesamtetat der Staatsoper beträgt für die Spielzeit 2013/14 €65,7 Mio; die öffentlichen Zuschüsse €49 Mio. Eigeneinnahmen von 23,3% des Etats, €15,3 Mio in Hamburg, sind ein Spitzenwert in der deutschen Theaterlandschaft und verraten erfolgreiches Wirtschaften.
Die Hamburgische Staatsoper zeigt in der Auslastung Besonderheiten: Die gute Gesamtauslastung von 84% wird maßgeblich durch die extrem hohe Auslastung des HAMBURG BALLETT von 97% erzielt. Opernvorstellungen sind in Hamburg mit 78% ordentlich, aber nicht auffällig ausgelastet.
Copyright: Kurt-Michael Westermann
