Vorsicht, Schloßbaustelle ! Betreten ausdrücklich erlaubt!

Berlin, 01.06.2014

Sonderführung: Baustelle des Berliner Stadtschlosses

Gut ein Jahr nach der feierlichen Grundsteinlegung am 12. Juni 2013 hatten IMW e.V. Mitglieder die einmalige Gelegenheit, die Fortschritte auf der Schlossplatz-Baustelle hautnah erleben zu dürfen. Es freute 43 Unternehmer/Innen in besonderem Maße, dass Wilhelm von Boddien selbst die Baustellenführung übernahm.

Der Hamburger Kaufmann und Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss e.V. hat sich unermüdlich für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses eingesetzt, so dass seine Verdienste mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Januar dieses Jahres gewürdigt wurden.

Den größten Coup in der Diskussion um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses erreichte Wilhelm von Boddien mit einer Schloss-Simulation im Jahre 1993.
Catherine Feff, die vergleichbare Simulationen schon in Paris installiert hatte, realisierte die Fassadenmalerei auf fast 10.000 m² in 1500 Manntagen, handgemalt von 50 Pariser Künstlern. Die Finanzierung des Gesamtvorhabens in Millionenhöhe wurde ausschließlich aus privaten Mitteln bereitgestellt.

Die Debatte, die zunehmend emotionaler geführt wurde, auch wegen des für den Schlossaufbau notwendigen Abbruchs des Palastes der Republik endete schließlich mit einem Votum des Deutschen Bundestages am 4. Juli 2002, in dem dieser sich mit überwältigender Mehrheit für die Rekonstruktion des äußeren Schlosses und des Schlüterhofs aussprach. Im Jahr 2007 beschloss der Deutsche Bundestag im November die Finanzierung des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses. Im 21. Juni 2012 startete der Baubeginn für das neue Schloss-Humboldtforum. Im Oktober 2012 hat Bundespräsident Joachim Gauck die Schirmherrschaft über die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum übernommen.

Das zukünftige Humboldtforum bietet Platz für ein Museum, die Bibliothek und die Universität. Hier sollen die außereuropäischen Sammlungen und die Wissensarchive der Staatlichen Museen zu Berlin sowie die wissenschaftsgeschichtlichen Sammlungen der Humboldt-Universität und ein Teil der Zentral- und Landesbibliothek untergebracht werden. Im Dezember soll der Rohbau fertig sein, zwei Drittel stehen bereits. Für das Frühjahr 2015 ist das Richtfest geplant. Im zweiten Halbjahr 2019 soll das Schloss eröffnet werden.

Nach Information des Fördervereins Berliner Schloss e.V. wurde 2013 ein neuer Spendenrekord aufgestellt: An Geldspenden und Vermächtnissen konnte der Verein rd. 9,1 Mio. € verbuchen. Seit 2004 hat der Förderverein somit rd. 33,5 Mio. € eingenommen. Insgesamt sind rund 590 Mio. € an Kosten veranschlagt, die sich der Förderverein Berliner Schloss e.V., der Bund und das Land teilen.
Es werden noch rund 80 Mio. € an Spendengeldern benötigt. Für den unermüdlichen und engagierten Wilhelm von Boddien zählt jeder Euro.

Sie können einfach und unkompliziert für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses spenden.
Überweisen Sie bitte dazu Ihre Spende auf das folgende Spendenkonto:

Kontoinhaber:
Förderverein Berliner Schloss e.V., Berlin
IBAN: DE41 1007 0000 0077 2277 00
BIC: DEUTDEBB
Deutsche Bank AG
Verwendungszweck: Ihr Name

Angabe des Fördervereins Berliner Schloss e.V.
Der Förderverein ist wegen Förderung der Kunst, der Kultur und der Bildung (§ 52 Abs. 2 Nr. 5 und 7 AO) nach der Anlage zum Körperschaftssteuerbescheid des Finanzamtes Berlin für Körperschaften I vom 11.3.2009 nach § 5 Abs.1 Nr.9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

Auf welchem Wege Sie auch spenden können, erfahren Sie mit einem Klick auf nachfolgenden Link.

Spenden Sie für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses!

An dieser Stelle gilt unser herzlichster Dank Wilhelm von Boddien für die engagierte Führung über die Schlossbaustelle!

Wilhelm von Boddien, Initiator und Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss e.V., am Tag der Offenen Schlossbaustelle mit über 30.000 Besuchern (Foto: Tanja Schnitzler)

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Foto: Tanja Schnitzler