IMW e.V. Mitglieder zu Besuch im Otto-Bock-Science-Center

Berlin, 20.03.2013

Berlin-Brandenburg

IMW e.V. Mitglieder besichtigten Mitte März das Otto-Bock-Science Center, das sich zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor befindet und durch seine auffallende moderne Architektur beeindruckt.

Die Führung durch das Otto-Bock-Science-Center verdeutlichte die Anatomie des menschlichen Körpers an Hand von interaktiven Ausstellungsstücken. So konnte man fühlen und sehen, wie u.a. eine Beinprothese funktioniert. Die Teilnehmer diskutieren auch darüber, inwieweit die ausgestellten Prothesen durch Krankenversicherungen übernommen werden.

Ebenso stellten die Unternehmer und Selbstständigen fest, dass die Beiträge zur privaten Krankenversicherung jährlich steigen und dachten darüber nach, wie im Alter die Finanzierung der privaten Krankenversicherung zu stemmen sei.

Dank des medizinisch-technologischen Fortschritts bleiben immer mehr Menschen bis ins hohe Alter mobil. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung und damit die Zahl der Menschen, die an Diabetes, Schlaganfallerkrankungen oder Osteoporose leiden.

Die interaktive Ausstellung über die Anatomie des Menschen, Bionik und Medizintechnik widmet sich dem Thema „Begreifen, was uns bewegt“. Regelmäßige Sonderausstellungen ergänzen die Dauerausstellung um die Themen „Paralympics“, „Geschichte der Prothetik“ oder „Leben mit Hilfsmitteln“ (ab 13.3.13).

Die Otto Bock Stiftung wurde 1987 gegründet, um den Wissens-Transfer und die internationale Zusammenarbeit von Medizinern, Therapeuten und Orthopädietechnikern zu fördern. Vieles, was zunächst mehr als Vision diskutiert wurde, ist heute bewährte Technologie, so auch das weltweit erste mikroprozessor-gesteuerte Beinprothesensystem C-Leg®.

Seit dem Elbe-Hochwasser 2002 in Deutschland und dem Tsunami 2004 in Südostasien widmet sich die Otto Bock Stiftung in Einzelfällen auch der Soforthilfe für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die durch Naturkatastrophen oder Unglücksfälle in Not geraten sind, wie beispielsweise die Kinder von Beslan. Seit den Sommerspielen 1988 in Seoul sorgt Otto Bock als Service-Provider dafür, dass alle Athleten bei den Paralympics eine qualifizierte technische Unterstützung erhalten.

Ottobock ist ein modernes, erfolgsorientiertes Medtech-Unternehmen mit Tradition, ein Global Player mit lokalen Wurzeln im niedersächsischen Duderstadt.

Ottobock als Weltmarktführer im Bereich der Prothetik, ist mit einem Netzwerk von weltweiten Vertriebs- und Servicestandorten in 44 Ländern und Exportkontakten in 140 Ländern der Erde vertreten.

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