IMW e.V. Mitglieder zu Besuch in der ASKANIA Uhrenwelt

Berlin, 31.10.2013

Mechanische Uhren. Made in Berlin.

Liebhaber von Feinmechanik und stilvollen Chronographen kamen in den besonderen Genuss, sich über das Berliner Traditionsunternehmen ASKANIA in den Hackeschen Höfen am Abend des 30.10.2013 zu informieren und in eine ganz andere Welt einzutauchen.

Timo Gloxin, Vorstandsassistent, gab einen Überblick zur Geschichte der ASKANIA Uhren AG, die ursprünglich von Carl Bamberg im Jahre 1870 für Präzisionsinstrumente gegründet wurde. Das ASKANIA Logo blieb bis heute unverändert. Der Name ASKANIA ist auf ein altes Grafen- und Fürstengeschlecht – die Askanier- zurückzuführen.
ASKANIA Instrumente waren von besonderer Bedeutung für die Produktion und Entwicklung von Filmkameras, Vermessungsgeräten, nautischen Instrumenten, Borduhren und Bordinstrumenten in Flugzeugen.

Durch die Wirren des zweiten Weltkrieges wurden unterschiedliche Werke in USA, Süddeutschland und der ehemaligen DDR gegründet oder übernommen.
Im Jahre 2004 wurde die ASKANIA AG in Berlin, darunter von Leonhard R. Müller, wieder neu gegründet und die Tradition der Askania – Instrumententechnik als Uhrenmanufaktur fortgeführt.

Die Berliner Uhrenmanufaktur beschäftigt 16 Mitarbeiter/Innen und stellt heute ca. 3.000 feinmechanische Uhren in Handarbeit her. Für die Herstellung eines Chronographen benötigt ein Uhrmacher ca. 3 bis 5 Stunden. Die mechanischen Uhrwerke werden als Rohwerke aus der Schweiz importiert, dann in Berlin wieder demontiert, veredelt und dann als Askania Kaliber wieder remontiert. Die IMW e.V. Mitglieder konnten hautnah die Präzisionsarbeit der zwei anwesenden Uhrmacher erleben und waren sehr beeindruckt von der „Winzigkeit“ der mechanischen Teile.

Herr Gloxin erläuterte, dass sich erfahrungsgemäß überwiegend Männer für feinmechanische Uhren begeistern. Darunter befinden sich ebenso Sammler. Zur jeweiligen Jahrgangskollektion zählt die QUADRIGA – Reihe, die einer streng limitierten Auflage unterliegt. So entspricht die Stückzahl der Zeitmesser den jeweiligen Traditionsjahren von ASKANIA. Der Damenwelt wird u.a. mit automatischen Chronographen wie der Elly Beinhorn Kollektion Rechnung getragen.

Alljährlich verleiht ASKANIA, vor Beginn der Berlinale, den ASKANIA Award an Künstler, die sich um den deutschen Film verdient gemacht haben. Die bisherigen Preisträger sind Arthur Brauner, Nadja Tiller/ Walter Giller, Söhnke Wortmann/ David Kross, Natalia Wörner/ Paula Kalenberg, Armin Rohde/ Aylin Tezel.

Der Abend klang in angenehmer Atmosphäre und bei angeregten Gesprächen aus. An dieser Stelle danken wir Herrn Gloxin und seinem Team für den gelungenen Abend.

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